Archiv der Kategorie: Fahrrad Eigenbau/DIY

E-Bike Umbau in Augsburg

Ich habe mein altes Lastenrad selbst zum Ebike (Pedelec) umgebaut (siehe Bild ganz unten). Den Umbausatz hat mir ein Freund verkauft, den Akku habe ich bei Yosepower dazu bestellt.

Wer so eine Umrüstung bzw. Aufrüstung für sein Fahrrad jeglicher Art auch machen/haben möchte und Hilfe und Beratung braucht, findet in Augsburg einen sehr guten Ansprechpartner. Herrn Fischer von Spezialrad Fischer in der Jakobervorstadt (Schäfflerbachstraße 1 1/2 in 86153 Augsburg).

UPDATE: gestern habe ich den Beitrag gepostet, heute war ich dort und habe erfahren, dass Herr Fischer mit seinem Fahrradladen nach Dasing umzieht, zum Jahreswechsel. Schade, aber für ein Umbauprojekt könnte man auch diesen Weg in Kauf nehmen.

Er bietet Umbausätze von Yose Power an und auch einen Einbauservice, wenn man den Einbau nicht selbst erledigen möchte: https://spezialrad-fischer.de/umbausaetze/ (mit allen Preisen/Kosten). Ein Besuch bei ihm lohnt sich, ich gehe immer gerne hin. Beachtet die Öffnungszeiten (auf seiner Website unter „Kontakt“, er hat nicht durchgehend geöffnet. Er hat seinen Fahrradladen spezialisiert auf besondere E-Bikes und Pedelecs, vor allem Lastenräder/Transporträder, Senioren-Dreiräder, Falträder, E-Scooter und Fat Bikes. Er ist auch Prophete-Servicepartner.

Hier ein screenshot seiner Website:

Mein elektrifiziertes Lastenrad:

Fahrrad Schulter-Tragegurt

Ein Kuwahara Cyclocrossrad mit einem fest installierten Schulter-Tragegurt als Serienausstattung, genannt „Portage Strap“. Der Gurt dient dazu, das Rad über kurze Strecken zu schultern. Der Tragegurt ist angeschraubt und zusätzlich mit Klettverschluss gesichert. Er ist breit und vorgeformt. Das schnelle Schultern sollte dennoch geübt werden, um sich an anderen Anbauteilen, z.B. den Pedalen, nicht zu stoßen. Den Anschraubpunkt am Sattelrohr haben viele aktuelle Fahrräder, er ist als oberes Flaschenhalter-Gewinde vorhanden. Das Gewinde an der Unterseite des Oberrohrs ist speziell für dieses Modell eingearbeitet worden. Diese Gurte gibt es nicht als Nachrüstsatz. Eine Eigenbaulösung scheint möglich, wenn es gelingt, den Anschlagpunkt am Oberrohr rutschfrei zu konstruieren. Ein Tragegurt einer Tasche könnte zweckentfremdet werden. Damit sind dann Keller- oder Bahnhofstreppen leichter zu bewältigen. Es gibt im Internet andere, abnehmbare Lösungen zu kaufen, die aber oberhalb des Rahmen ansetzen, so dass das Rad tiefer hängt, wie eine Umhängetasche. Zum Beispiel aus Autogurtmaterial, sogar mit Aufrolleinrichtung. Bei ausgewachsenen Fahrrädern dürfte das nur jedoch schlecht funktionieren, weil das Fahrrad einfach zu tief hängt.

Fahrrad auf den Kopf stellen

Es ist manchmal nötig oder hilfreich, ein Fahrrad auf den Kopf zu stellen, um es zu reparieren (z.B. beim Reifenausbau). Vor allem dann, wenn man keinen Montageständer zuhause hat (wer hat das schon?). Das Problem: das Rad steht dann oft auf der Klingel oder den Plastikteilen der Schaltung und das tut denen nicht gut. Neulich habe ich im Internet ein Produkt gesehen, aus Plastik, zu kaufen für 30 Dollar, mit drei Standfüßchen und zwei Gummiringen, das genau dieses Problem löst. Ich habe es nicht gekauft, aus Gründen, aber jetzt nachgebaut. Mit Holzklötzen aus zerlegten Paletten, einem alten Fahrradschlauch und einem Tacker. Funktioniert super!

Bambus-Lastenrad

ein Bambuslastenrad mit Seilzuglenkung

Guerilla-Aktion

radfahren fahrbahn radfahren fahrbahn erlaubt

Über dem Bahnhofstunnel hängt seit gestern ein Transparent: Radfahren auf der Fahrbahn erlaubt

Wer hat das dort aufgehängt? Derjenige hat jedenfalls recht, denn an dieser Stelle darf der Fußweg mit dem Fahrrad, muss aber nicht benutzt werden.

Auf der anderen Tunnelseite gibt es ein ähnliches Geländer, noch ohne Banner. Dort wäre es auch sinnvoll eingesetzt, denn bergauf sind Radler langsamer und auf der Fahrbahn häufiger dem Zorn der Autofahrer ausgesetzt.

Hoffentlich hat der sorgfältig und sauber gemalte Aushang lange Bestand. Er ist mehr als ein schnell besprühtes altes Bettlaken. Es wurde aus einem Alten IKEA-Vohang (Model „MATILDA“) genäht, Buchstabenschablonen aus Wellkarton ausgeschnitten und das ganze mit Belton Molotow Dosen gesprüht.

Update:

Update 2:

auf Facebook hat das Augsburger Bauoberhaupt Herr Merkle den AZ-Artikel berichtigt, das Banner sei nicht von der Stadt aufgehängt worden. Mehr noch, es werde (und wurde bereits) von der Stadt entfernt und der Mensch, der es aufgehängt hat, bekomme eine Rechnung für die Entfernung, sofern er ermittelt werden kann.

Ich bin schon gespannt, wie dieser Banner-Krimi weiter geht.