leicht und hart: Carbonsattel

An diesem Stück ist alles Carbon. Die Sitzfläche und die beiden Befestigungs- und Stabilisator-Streben. Der Sattel ist aus diesen drei Teilen zusammengesetzt. Leichter geht nicht. Härter auch nicht. Kohlefaser macht es möglich.

Die Spuren an den Streben, die wie Rost aussehen, stammen von der Sattelklemme. Ebenso die Beschädigungen, die aussehen, als wäre der Lack der Streben abgerieben und der Metallkern kommt durch. Es gibt hier keinen Lack und keinen Metallkern. Es ist ein Vollcarbon-Sattel.

Sättel dieser Art gelten aufgrund des fehlenden Überzugs (z.B. Leder oder Kunstleder) als rutschig. Sie wiegen ab 55 Gramm aufwärts und kosten ab ca. 20 Euro bis über 450 Euro.

Carbonsattel
Fahrradsattel Carbon
Karbonsattel Fahrrad

Vorschau auf Augsburgs größte Graffitiwand

Noch steht das Gerüst und es sind nicht alle Arbeiten abgeschlossen.

Ich werde demnächst gute Bilder posten, heute hatte ich nur eine Kartoffelkamera dabei. Die Wand ist 10 Meter hoch und ca. 40 Meter breit.

Wo ist die Wand?
48°22’05.1″N 10°52’14.0″E
Plus-Code: 9V9C+76 Augsburg
Christian-Dierig-Straße, 86157 Augsburg
https://goo.gl/maps/mmN42SmdAcJnnyVu9

Krankenhäuser entlasten

Ich halte es für sinnvoll, für eine Übergangszeit währen der Corona-Pandemie die Geschwindigkeiten auf den Straßen zu reduzieren: Tempo 30 innerorts, 60 auf Landstraßen, 120 auf Autobahnen. Das Tempolimit für KFZ senkt die Unfallzahlen und reduziert die Belastungen in den Krankenhäusern. Die frei werdenden Kapazitäten werden für COVID-19-Patienten benötigt.

2019 gab es 300.143 Unfälle mit Verletzten im Straßenverkehr, mit 318.986 leicht- und 65.244 schwerverletzten Personen.

Unfallauto
Seitenaufprall

es funktioniert nicht

ich bin das erste Mal an dieser neu gestalteten Stelle in der Stadionstraße mit dem Schutzstreifen gefahren und es gab das erste Problem. Die Verkehrsinsel ist weithin sichtbar, ich und mein Lastenrad sind es auch. Es war tagsüber und hell. Ich war mit 25 km/h unterwegs. Es gilt Tempo 30. Der Autofahrer erreicht mich kurz vor der Insel und setzt vor der Engstelle trotzdem zum Überholen an. Erst im letzten Moment kann er einschätzen, dass das zu knapp wird, und bremst hinter mir ab. Das ist Stress für einen Fahrradfahrer/eine Fahrradfahrerin.

Das Foto ist von der Bürgeraktion Pfersee, noch ohne Tempo 30 Schild und blauen Pfeil auf der Insel:
http://www.pfersee.de
https://de-de.facebook.com/buergeraktion.pfersee/

Vielleicht überfordert die Situation manchen Verkehrsteilnehmer, da vier Anforderungen zusammenkommen: Reduktion auf Tempo 30, eine Verkehrsinsel, eine Engstelle und ein Fahrradfahrer. Auf einer schnurgeraden Straße, die ansonsten ohne Hindernisse zu bewältigen ist.

Empfehlung Spedition für Fahrrad-, E-Bike- und Tandemtransport

Es ist nicht leicht, einen Spediteur für Fahrräder, Ebikes und Tandems zu finden, der unkompliziert ist, flexibel handelt und zuverlässig abwickelt.

  • unkompliziert: das Fahrrad muss nicht verpackt werden (es wird wenn nötig in Decken gehüllt). Lenker quer und Pedale ab sind wünschenswert.
  • flexibel: persönliche Absprachen mit Auftraggeber/Versender und Empfänger sind möglich, zum Beispiel bezüglich der Übergabemodalitäten
  • zuverlässig: E-Mails, SMS und andere Nachrichten werden tatsächlich gelesen und beachtet

Wenn es dann noch ein Unternehmen mit freundlichem, sogar immer fröhlichem persönlichem Kontakt ist: wunderbar.

Ich habe so eine Spedition gefunden (Ich habe ein Tandem transportieren lassen):
www.motorrad-quad-transport.de (TiGo – TEC Ltd. & Co. KG)

Nach Eigenbeschreibung: „Fahrrad Versand durch Deutschland. Ihr sucht einen Fahrrad, Tandem, e-Bike Rad Transport, Bike od. Tandem mit Hilfsmotor, Stadtscooter Transport oder Mountain Bike Versand? Preis zzgl. 10,- EUR Verladegebühr ab: ab 75,- € Deutschlandweit“ Motorrad, Quad, Jetski und Sperrgut bieten sie auch an.

Die Website ist etwas altmodisch, ich hatte deshalb einfach per Telefon nach den Modalitäten gefragt und eine sehr angenehme, fröhliche, ausführliche und zutreffende Beratung bekommen.

Ich habe ein Tandem transportieren lassen. Die Eckdaten: 128 Euro Gesamtkosten. Abholung beim Verkäufer 17 Tage nach Auftragserteilung (ich als Empfänger habe mich um den Versand gekümmert). Anlieferung bei mir 1 Tag später. Von Dortmund nach Augsburg. Es sind Sammeltransporte, keine Einzeltransporte, daher kann es schnell gehen, aber auch bis zu 4 Wochen dauern.

Die telefonische Erreichbarkeit der Spedition ist nur mittelgut, es geht nicht immer jemand ran und es gibt keinen AB. Das hat mich zwischendurch verunsichert. Aber alle Nachrichten per E-Mail oder SMS kamen an, wurden gelesen und beachtet. Und es wurde auch registriert, dass ich vergeblich angerufen hatte. Ich wurde von immer der selben Mitarbeiterin bei jedem Anruf mit meinem Namen begrüßt. Die freundliche Mitarbeiterin hat den Überblick!

Die Abholung/Anlieferung wird 1-2 Tage vorher per SMS angekündigt, eine Zeitfenster von ca. 1 Stunde +/- (z.B. wegen Verkehrsbehinderungen). Da gibt es wenig Spielraum, die Spedition ist aber sehr behilflich bei der Suche nach Lösungen (Übergabe durch Nachbarn/Bereitstellung im Hof oder Garten oder hinter dem Haus usw.).

Die Abholung erfolgte pünktlich (nach Informationen der Verkäuferin), die Anlieferung bei mir erfolgte ebenfalls pünktlich. Der Mitarbeiter kam mit einem Sprinter mit Aufdruck der Firma, also kein Subunternehmer. Neben meinem Tandem waren noch zwei Motorroller (alte Vespas) und ein Mofa im Transporter (für andere Kunden). Der Fahrer war sehr freundlich und fröhlich, das scheint sich durch die ganze Firma zu ziehen.

Ich empfehle diese Spedition, wenn man ein bisschen Zeit für den Transport hat und es gerne individuell und persönlich mag, statt ein unpersönliches großes Versandunternehmen mit Callcenter zu beauftragen.

Mitten in Pfersee

Um diesen kleinen Platz mitten in Augsburg-Pfersee zwischen Geschäften und Cafe/Eisdiele hat sich schon lange niemand mehr gekümmert. Es gibt dort zwei Fahrradständer, im Hintergrund zu sehen ist einer mit ABUS-Werbung, mit zwei angeschlossenen Schrotträdern, und dieser hier von Burg-Wächter, einer anderen (Fahrrad-)Schloss-Firma. Beide wurden wohl von „Schlüssel-Fritz“ aufgestellt, der am Platz seine Firmen-Zentrale hat.

Pfersee Stadtteilzentrum
Kinderfreundliches Augsburg
Verwittertes Kinderrad
Schlüssel Fritz

bunt vs. grau

Heute gabe es eine kleine Demo in Augsburg. Der Einfachheit halber hänge ich den Text der Organisatoren ganz unten an. Die Polizei sperrte die Kreuzung für KFZ zwischen 15:30 und 16:00 mehrfach, jeweils nur für wenige Minuten. Die Geduld der Wartenden war überschaubar, schnell drehten einige ab und suchten sich lange Umwege. Auf den Fotos sieht man, wie bunt das Fahrradleben ist und wie gleichförmig die Schlange der modernen PKW.

Hier ist der Text zur Demo: Wir bauen symbolisch einen Kreisverkehr auf. Warum? Hier die gemeinsame Erklärung mit dem Klimacamp, dem ADFC, dem Forum Augburg lebenswert und dem Radentscheid:Fahrradstadt: wo bleiben 2020 die Volltreffer? unter dem Titel „Fahrradstadt 2020“ schickte sich Augsburg 2012 an, in die Championsleague des umweltfreundlichen Verkehrs aufzusteigen. Auf halber Strecke ging die Puste aus und man strich kurzerhand die Jahreszahl aus dem Ziel: Fahrradstadt irgendwann. Dennoch bietet die symbolträchtige Jahreszahl einen guten Anlass, die Chancenverwertung in diesem Jahr auf den Prüfstand zu stellen.Nach langer – jahrzehntelanger – Vorarbeit durch zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen entschloss sich die Stadt zu einer Aktion am als Angströhre berüchtigten Pferseer Tunnel: seit den Frühjahr signalisieren dort zwei Schilder Tempo 30. Grund zu uneingeschränktem Jubel? „Leider nein“, urteilt Petra Kammerer von der Bürgeraktion Pfersee, „es wirkt auf mich so, als hätte man nur das Allernötigste getan. Warum keine deutlichere Kennzeichnung, etwa mit einem farbigen Hinweis auf der Fahrbahn oder Smileys, die die tatsächliche Geschwindigkeit anzeigen. Warum beschränkt sich das radfreundliche Tempo auf den Tunnel? Im weiteren Verlauf bis zur Luitpoldbrücke passieren zu viele Unfälle, da muss auch Tempo 30 her. Auch die parkenden Autos machen es gefährlicher. Ich fordere Nachbesserungen“.Beim Ausbau der Infrastruktur für Autos spielt Augsburg durchaus bei den Großen mit. So bekam die Stadionstraße vom TVA bis zur Schießstättenstraße im Hochsommer einen neuen Belag. Die Strecke wurde für einige Wochen gesperrt und die Baufahrzeuge rückten an. Eine gute Vorlage um auch etwas für den emmissionsfreien Verkehr zu tun und den geplanten Kreisverkehr an der Kreuzung zur Schießstättenstraße und Perzheimstraße umzusetzen. Verwandelt? Leider nein. „Wir vom ADFC hätten es so gerne gesehen, wenn man wenigstens eine der geplanten Radachsen endlich durchgehend fertig gestellt hätte. Der Kreisverkehr an dieser Stelle würde eine wichtige Lücke in der Achse III schließen. Wir können nicht nachvollziehen, warum dies bis zur Umsetzung der Linie 5 warten soll.“ so Almut Schwenke vom ADFC-Vorstand und vom Bürgerbegehren „Fahrradstadt jetzt“.Immerhin ein Abstauber gelang bei der Ertüchtigung der Stadionstraße: es gibt jetzt Schutzstreifen für Radfahrer auf beiden Seiten. Endlich ein Volltreffer? Wieder nicht. „Ich finde es gut, dass sich jetzt mehr Leute mit dem Rad auf diesen Straßenabschnitt trauen. Die Autos fahren langsamer“ beobachtet Ingrid Schaletzky, die sich im Forum Augsburg lebenswert und im Seniorenbeirat engagiert. „Aber bei der Verkehrsinsel sehe ich ein großes Gefahrenpotential. Da endet der Schutzstreifen einfach unvermittelt. Wenn hier Autofahrer, die sich nicht auskennen, auf unsichere Radfahrer stoßen, kann es leicht zu brenzligen Situationen kommen. Gerade für die ganz Kleinen und die reiferen Jahrgänge bedeutet das Rad ein wichtiges Stück Freiheit. Das setzt eine sichere Infrastruktur voraus. Und diese hat hier eine gefährliche Lücke“.Das Klimacamp spielt bundesweit in der ersten Liga. Als erstes seiner Art hat es Aktivisten in vielen anderen Städten inspiriert, auf diese Weise auf klimafreuliches Handeln zu drängen. „Den konsequenten Umstieg aufs Rad sehe ich als schnellste und effektivste Möglichkeit an, wie Augsburg seinen Teil zur Erreichung der vereinbarten Klimaziele beitragen kann“, so Janika Pondorf vom Klimacamp. „Warum läuft das alles so halbherzig? Warum immer wieder die faulen Kompromisse mit den CO2-Schleudern? Bitte, bitte eine Fahrradstadt jetzt, aus einem Guss, die den Namen verdient.“

E-Bike Umbau in Augsburg

Ich habe mein altes Lastenrad selbst zum Ebike (Pedelec) umgebaut (siehe Bild ganz unten). Den Umbausatz hat mir ein Freund verkauft, den Akku habe ich bei Yosepower dazu bestellt.

Wer so eine Umrüstung bzw. Aufrüstung für sein Fahrrad jeglicher Art auch machen/haben möchte und Hilfe und Beratung braucht, findet in Augsburg einen sehr guten Ansprechpartner. Herrn Fischer von Spezialrad Fischer in der Jakobervorstadt (Schäfflerbachstraße 1 1/2 in 86153 Augsburg).

UPDATE: gestern habe ich den Beitrag gepostet, heute war ich dort und habe erfahren, dass Herr Fischer mit seinem Fahrradladen nach Dasing umzieht, zum Jahreswechsel. Schade, aber für ein Umbauprojekt könnte man auch diesen Weg in Kauf nehmen.

Er bietet Umbausätze von Yose Power an und auch einen Einbauservice, wenn man den Einbau nicht selbst erledigen möchte: https://spezialrad-fischer.de/umbausaetze/ (mit allen Preisen/Kosten). Ein Besuch bei ihm lohnt sich, ich gehe immer gerne hin. Beachtet die Öffnungszeiten (auf seiner Website unter „Kontakt“, er hat nicht durchgehend geöffnet. Er hat seinen Fahrradladen spezialisiert auf besondere E-Bikes und Pedelecs, vor allem Lastenräder/Transporträder, Senioren-Dreiräder, Falträder, E-Scooter und Fat Bikes. Er ist auch Prophete-Servicepartner.

Hier ein screenshot seiner Website:

Mein elektrifiziertes Lastenrad: