Archiv für den Monat Oktober 2013

Dokumente zur Fahrradprüfung in der vierten Klasse

Die Fahrradprüfung der Viertklässler ist keine Pflicht. Für Kinder ist sie aber positiv aufregend und hilft bei der Verkehrserziehung. Wenn die Prüfung bestanden wurde, bekommt man diese Dokumente:

  • eine Urkunde
  • einen Fahrradpass
  • einen Wimpel

 

 

New York macht es vor: wie man Straßen billig besser machen kann

Die New Yorker Straßenverkehrs-Chefin Janette Sadik-Khan erklärt, wie sie seit 2007 die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer in New York erhöht hat, den Verkehr beschleunigt, die Radfahrerzahlen gesteigert und wer noch alles davon profitiert hat (14 Minuten, englisch):

Phänomenologie: der Zugwanderer

bahnhof fahrrad

Dieser Beitrag widmet sich dem Zugfahren, das nicht primär etwas mit Fahrradkultur zu tun hat. Mit Ausnahme der Fahrradmitnahme im Zug. Sobald man sein Rad mit an Bord nimmt, reduziert sich die Wahl des Sitzplatzes auf die direkte Umgebung der Fahrradabstellfläche. Meistens wird es dort eng. Man sitzt häufig auf einem Notsitz, der von der Wand geklappt werden kann. Mit den Füßen Richtung Durchgang. Jeder, der vorbei will, stört oder wird dadurch gestört. Hier kommt er ins Spiel: der Zugwanderer. Davon gibt es zwei Typen:

1. Der wählerische Platzsucher:
Er steigt irgendwo in den Zug ein. Ob vorne oder hinten ist ihm egal. Er fährt selten Zug. Es hat keine Sorge, im vollen Pendlerzug überhaupt einen Sitzplatz zu finden. Er will den PERFEKTEN Sitzplatz, auch wenn die Fahrt nur eine halbe Stunde dauert. Also marschiert er an vielen freien Sitzen vorbei. Weil hier eine Tasche auf dem Sitz liegt, dort ihm die Nase des Nachbarn nicht gefällt, und zuletzt ist natürlich die Fahrtrichtung wichtig („ich will nicht mit dem Rücken nach vorne sitzen…). So wandert er zwischen den Abteilen hin- und her, nervt die Menschen auf den Klappsitzen und hat am Ende doch keinen Doppelsitz oder eine Viererkombi mit Tisch für sich allein. Schon gar nicht ab dem nächsten Halt, wenn sich der Zug vollends füllt.

2. Der Effektivling
Er sitzt irgendwo in der Mitte des Zuges und beginnt seine Aktivität kurz vor dem Ausstiegshalt. Weil die Bahnsteige recht lang sind, will er etwas Zeit sparen, in dem er während der Fahrt des Zuges in diesem schon einmal in die richtige Richtung geht. Er hastet also durch die vollen Abteile und nervt dabei seine Mitfahrer.

Bei beiden Varianten besonders nervend: mit vollem Rucksack seitwärts durch die Menge und dabei nicht bedenken, dass dieser dicke Rucksack auch Platz braucht und in die Gesichter der Sitzenden schlägt.

Fahrradschlüssel

fahrradschluessel

Viele Fahrräder = viele Fahrradschlösser = viele Schlüssel.

Ich habe z.B. drei Steel-O-Chain-Kettenschlösser, die Schlüssel sehen alle gleich aus. Bunte Schlüsselkappen passen nicht, da die Schlüsselköpfe (der Griffbereich) nicht rund sind.

Ich habe Kabelbinder genommen: einen weißen und einen roten. Die Schlüsselgriffe haben Löcher, daran kann man den Kabelbinder befestigen. Jetzt kann ich sie unterscheiden.

Trelock supersafe

Dieses Schloss nennt sich supersafe. Der Schließmechanismus, zwei Halbschalen mit Sperrklinke, wirkt gut geschützt gegen Bolzenschneiderangriffe. Allerdings ist die Handhabung schwierig. Die Schalen müssen parallel zusammengedrückt werden, um abschließen zu können. Das spiralförmig gewundene Kabel wirkt kräftemäßig dagegen.

Das kunststoffummantelte Spiralkabel ist zu dünn, selbst mit einem kleinen Bolzenschneider ist es in einem Haps durchgezwickt. Die Kombination aus schlechter Handhabung, unzureichendem Diebstahlschutz und wahrscheinlich aufwendiger Herstellung hat das Schloss zu einem One-Hit-Wonder werden lassen.

Strassenparker

Ich mag große Fahrräder und Fahrradanhänger. Diese dicken Dinger sind aber für normale Wohnanlagen zu groß. Das denke nicht ich, sondern das finden die Mitbewohner und die Hausverwaltung. Deshalb parke ich am Straßenrand auf dem Grünstreifen. Dort gibt es viele Laternen und Straßenschilder und ich kann viele Räder abstellen.