Autofrei wohnen

autofreie Wohnanlage

autofreie Wohnanlage

Eigenheim mit zwei Pflichtstellplätzen

Eigenheim mit zwei Pflichtstellplätzen

Wohnstraße?

Wohnstraße?

Ich habe das Glück, relativ autofrei zu wohnen (Foto: grüne Wiese und Bäume, keine Parkplätze im Innenhof).

Schau mal aus deinem Fenster nach draußen. Was siehst Du?

Weil die meisten das mit „ja, da stehen auch Autos“ beantworten (müssen), entwickeln sich Wohnprojekte mit dem Titel „Autofreies Wohnen“. Für Menschen, die lieber Bäume statt Blech in ihrem Wohnumfeld sehen. Dabei wird schon mal der Augsburger Bertolt Brecht bzw. seine Figur „Herr K.“ zitiert: „Ich würde gern mitunter aus dem Haus tretend ein paar Bäume sehen.“

Wikipedia erklärt diese Entwicklung recht gut: http://de.wikipedia.org/wiki/Autofreies_Wohnen

Kurz zusammengefasst:

Mit dem Begriff „Autofreies Wohnen“ bezeichnet man autofreie, autoreduzierte, optisch autofreie und stellplatzfreie Stadtquartiere und Wohnanlagen.

Es gibt häufig örtliche Stellplatzverordnungen, die dem entgegen stehen. In Augsburg heißt sie „Stellplatzsatzung“. Sie besagt:

  • Einfamilienhäuser benötigen 1 Stellplatz bis je 140 m² Wohnfläche, 2 Stellplätze ab 140 m² Wohnfläche (ein gefangener Stellplatz ist zulässig).
  • Mehrfamilienhäuser und sonstige Gebäude mit Wohnungen benötigen 1 Stellplatz je Wohnung.

Eine mögliche Lösung: die Bewohner solcher Siedlungen werden vertraglich an die Autofreiheit gebunden bzw. sie organisieren sich als Vereine, in denen der Verzicht auf das eigene Auto Pflicht ist.

Ohne Stellplätze können die Gesamtbaukosten spürbar reduziert werden. Der Flächenverbrauch ist wesentlich geringer.

Die Siedlungen haben eine hohe Außenraumqualität. Vor allem öffentliche und halböffentliche Bereiche können intensiver genutzt werden, da sie nicht von Autos blockiert werden.

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