Archiv für den Monat März 2013

dont’t drink and ride

fahrrad_schleudergefahr

„don’t drink and drive“ sagen die Menschen im englischen Sprachraum. Wenn sie meinen, dass man nicht betrunken Auto fahren soll.

„don’t drink and ride heißt das, wenn es sich beim Fortbewegungsmittel um ein Fahrrad handelt.

Ich bin schon betrunken Fahrrad gefahren. Ich war so breit, dass ich die ganze Straße für mein Pendeln brauchte und das war immer noch nicht genug, ich bin sogar gegen den Bordstein geknallt. Das ist lange her, aber ich habs nicht vergessen.

Das Risiko für Kopfverletzungen steigt beträchtlich. Beim Sturz stützt man sich nicht mehr so gut ab wie nüchtern, verliert das Gefühl für oben und unten. Mein Tipp also, wenn man sturzbetrunken ist: „don’t drink and ride“.

Holz verzieren mit Fahrradteilmotiven

Hier ist es ein Dartboard, es könnte aber auch eine Schranktür sein. Zuerst wird sie in der Wunschfarbe lackiert. Danach legt man alte Kettenblätter und Ketten darauf. Dann sprüht man schwarz drüber. Umgekehrt geht es natürlich auch, wobei das grün auf schwarz sicher schlecht deckt. Genial gut, oder? (Kein Eigenlob, das hat ein Freund gemacht…)

Ein Fahrrad namens DANGER

Ein Fahrrad namens DANGER. Ist das nicht ein toller Modellname?

Brennabor produzierte Fahrräder bis 1945.

Dieses Fahrrad wurde unter der Handelsmarke „Brennabor“ produziert, von irgendeinem mir unbekannten Hersteller, der den (Marken-)Namen gekauft hat.

Eine nackte Rikscha

Bockschwer, das Ding. Frisch verkabelt (nicht von mir).

Spucki-Konflikte

Spucki (1)

Wer kennt Spuckis? Wer hat schon welche auf Autoscheiben geklebt?

Das macht Spaß, hat etwas von Selbstjustiz. Ist nicht strafbar, hinterlässt keine Schäden und fällt auf. Jedoch: es provoziert sehr, wenn der Autofahrer hinzukommt. Es ist ein Übergriff auf fremdes Eigentum, es wird zumindest so empfunden. Ich kenne zwei Fälle, bei denen die Polizei zumindest telefonisch involviert wurde, weil der Autofahrer sich mächtig aufgeregt hat. In einem Fall der Radler, weil sein Rad festgehalten und er bedroht wurde, im anderen Fall der Autofahrer aus Vergeltungswille. Wegen des Aufklebens hat die Polizei nichts unternommen. Die wissen, was Spuckis sind und wie sie rechtlich einzuordnen sind. Natürlich gefällt es den Polizisten nicht, sich um so einen Vorfall zu kümmern: „warum kleben Sie etwas auf fremde Autos? (gereizt-genervt-arrogant“).

Die Spuckis sind nach kurzer Trocknungszeit erstaunlich klebefähig. Um sie zu lösen, müssen sie durchfeuchtet werden. Das bringt mich zur Alternative, die etwas abgemildert ist: den Aufkleber nicht anlecken, sondern unter den Scheibenwischer klemmen. Klar, die Wirkung ist kleiner, das Konfliktpotential aber auch. Die Entscheidung ist halt von der Situation anbhängig. Wenn der Autofahrer weit und breit nicht zu sehen ist, kann ein bisschen Spucke ja nicht schaden, damit der Wind den Zettel nicht wegweht.

Übrigens: Spucke ist DNA. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, sollte also körperfremde Flüssigkeiten zum Anfeuchten benutzen.

Mehr zu Spuckis: Spuckis – Aufkleber zum Anlecken

Schlauchloch

Wie sieht ein Schlauch von innen aus? Vor allem das Ventilloch!? Ich habe nachgesehen, als ich ein Dunlop-Blitzventil herausgenommen habe und der Reifen trotzdem fast keine Luft verlor. Eigentlich unmöglich, pfeift doch die Luft sonst nahezu auf einen Schlag heraus.

Das Ergebnis des Nachschauens: eine Fabrikationsschwankung. Nur ein winziges Loch im Schlauch, das die Luft fast nicht durchlässt. Anders die beiden anderen untersuchten Schläuche. Von mittelgroßem Loch bis zum vollen Ventildurchmesser ist alles vertreten.

Lattenrostanhänger

Ein großer Dreirad-Anhänger für voluminöse Lasten. Mit Universalkupplung für verschiedenste Fahrräder. In die Deichsel ist ein Gelenk eingebaut, um Höhenunterschiede des Zugfahrrads auszugleichen. Und für besondere Straßensituationen (z.B. Kuppen). Dazu wurden eine alte Gabel und eine Vorderradachse verwendet. Der Rest der Deichsel besteht aus alten Fahrradlenkern.

Die Gabeln, die die hinteren Räder tragen, sind mit dem Rahmen verschraubt und verschweißt. Den ersten Belastungstest hat der Anhänger bestanden (siehe Foto). Der Fahrtest steht noch aus.

Die Latten, die die Last tragen, stammen von einem breiteren Lattenrost. Sie wurden für die geschraubte Befestigung durchbohrt. Da ist es gut, wenn sie etwas Überstand auf beiden Seiten haben.