Bloc-Hütte, die neue Augsburger Boulderhalle

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Die „Bloc-Hütte“ ist eine „boulder only“-Halle. Es gibt keine höhere Wand als 4,5 Meter, es gibt keine Routen mit Sicherung. Sie nennt sich auch Kletterhalle, ist aber kein herkömmlicher Kletterpark. Der Spaß resultiert aus der Unkompliziertheit für jedermann. Schuhe ausleihen, und los gehts. Keine Seile, keine Gurte, nur sehr weiche Bodenmatten als Absturzsicherung. Der komplette Boden ist damit bedeckt, so dass keine Crashpads (Einzelmatten) nötig sind.

Die Wände sind mit einem Sandgemisch bespritzt. Das sorgt für eine sehr raue Oberfläche. Gut für die Haftung, schlecht für die Haut. Wohl deshalb haben viele Kletterer lange Hosen an. Die bunten Griffe sind ebenfalls angeraut, so dass nach einiger Zeit die Finger weh tun. Da hilft nur Abhärtung und Hornhaut.

Die gelben Einsteigerrouten schafft man recht leicht, auch wenn sie manchmal schon Überhang haben. Kinder schaffen sie auch. In Begleitung dürfen sie auch ran, für die ganz Kleinen gibt es einen eigenen Bereich.

Die Bloc-Hütte bezeichnet sich als eine der größten Boulderhallen weltweit. Das klingt unglaublich, schient aber so zu sein, wenn man es auf „boulder-only“ bezieht. Viele der anderen Hallen sind kombiniert mit (Kletter-)Seilrouten. Ungefähr seit 2005 gibt es einen weltweiten Boom der Boulderhallen. Schön, dass Augsburg jetzt auch eine hat.

Noch was: 1.000 Quadratmete. 270 Routen, und bei fast allen steigt man danach „auf’s Dach“ der Holzkonstruktion und über Leitern wieder ab. das ist super angenehm, denn rückwärts runterklettern oder springen kostet Anfängern unnötig Kraft.

Eine 10-Meter-Slackline rundet das Angebot ab. Ebenfalls über den weichen Matten. Das ist extra toll, weil man hier gefahrlos üben kann. Und zwar Sachen, für die selbst eine grüne Sommerwiese zu hart ist.

www.bloc-hütte.com

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