Stand Up Paddle Board Trailer

Für das Stehpaddeln (oder SUPen, Stand-Up-Paddle-Surfing) braucht man recht voluminöse Surfboards. Die müssen transportiert werden. In einen Golf passen die nicht rein. Warum also nicht mit dem Fahrrad?

Ein Freund hat mir diese interessanten Bilder mit seiner Beschreibung geschickt:

„Heute am Ammersee gesehen: Langholzanhänger für den Transport von Surfbrettern. Auch ein nettes Beispiel von Upcycling. Transportiert wurden wohl 2 Surfbretter von „Stand-Up“-Paddlern. Habe jedenfalls 2 auf dem See gesehen.
Der Gewinde-Flansch am vorderen Ende des Edelstahlrohrs weist auf eine Herkunft aus einer Molkerei o.ä. hin. Hinten ein (ehemaliger) Roller mit quer angeschweißter Hinterradaufhängung.

Die Boards werden wohl schräg hochkant auf dem Auflieger gelagert. Interessant der negative Sturz der Räder. Die Gabel ist noch drehbar, das „Vorderrad“ richtet sich durch den „Teewageneffekt“ nach der Fahrtrichtung aus.“

Was ist der Teewageneffekt? Ich verstehe es so: wenn das Laufrad an einem Drehpunkt befestigt ist, der in Fahrtrichtung VOR der Achse liegt, richtet sich das Rad automatisch in Fahrtrichtung aus. Wie beim Einkaufswagen. Das funktioniert auch beim Rückwärtsfahren, wenn der Drehpunkt um 360 Grad drehbar ist. Er richtet sich selbst so aus, dass die Achse immer hinter ihm liegt.

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