Postbiking

Auf einer Arbeitssicherheitsmesse habe ich diesen Stand entdeckt: „The evolution of postbiking“ (Firma Speedliner Mobility). Postbiking ist dem Endverbraucher nicht geläufig. Dennoch: der B2B-Markt für Fahrräder für Zustelldienstleistungen und Betriebsfahrräder scheint groß zu sein und auch zu bleiben. Einige Zustelldienste testen derzeit große Lastenfahrräder sogar für die Paketzustellung in Stadtzentren.

Beeindruckend an den Postfahrrädern sind die großen und stabilen Gepäckträger. Der vordere Träger auf dem Bild ist leider nicht einfach nachrüstbar, er benötigt eine angeschweißte Aufnahme. Für hinten gibt es große Plattformgepäckträger zum Anschrauben, bei diesem Hersteller jedoch auch an speziellen Aufnahmen.

Ich kann mir vorstellen, dass für Nachrüstlösungen im Consumer-Bereich ein Markt entstehen könnte. Es gibt bereits ein paar Beispiele, die zurzeit als Trendlösungen angeboten werden: z.B. der verchromte vordere Gepäckträger für stilbewußte Stadtmenschen von copenhagenparts. Für den Ottonormalverbraucher im Standardzubehör-Fachhandel ist aber noch nichts im Angebot.

Mal sehen, ob das noch wird: vom postbiking zum postfossil-biking.

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