Archiv für den Monat Juli 2012

Rikscha für eine Person

Diese Rikscha ist für den Transport nur einer Person konzipiert. Ein Eigenbau, eine recht druchdachte Konstruktion.

Mit starrer Nabe und einer zusätzlichen Trommelbremse am Hinterrad. Mittels der hellblauen Stange hinter dem Fahrer wird gebremst, durch Druck nach unten auf den Bremshebel der Trommel. Es braucht etwas Übung, den Knicklenker einhändig zu lenken, dabei nach hinten zu greifen und die Bremse zu betätigen. Hohe Geschwindigkeiten sind deshalb nicht sinnvoll und mangels Schaltung auch nicht möglich.

Die Rikscha ist vorne blattgefedert, der Passagier-Sitz gut gepolstert. Der Fahrer sitzt auf einem üppig gefederten Sattel, der aufgrund der Höhe der Spiralfedern jedoch schaukelt wie ein Dampfer auf hoher See. Es ist nicht so einfach, gerade zu sitzen. Der Fahrgast sollte erst zusteigen, wenn der Fahrer sitzt und den Lenker hält. Ansonsten dreht sich der Vorbau zur Seite.

Der Wendekreis ist sehr klein, ca. 3-3,5 Meter.

 

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Tchibo Alu-Bomber

Erst am Schluß habe ich gesehen, dass TCM als Aufkleber auf dem Steuerrohr klebt: Tchibo Certified Merchandise, ein Qualitätssiegel von Tchibo (früher war es eine Handelsmarke von Tchibo).

Dieses Alufahrrad ist vollgefedert. Aluminium senkt das Fahrradgewicht. Das Gewicht seiner Federelemente und die Gesamtlänge dieses Fahrrads dürften die Handlichkeit aber so weit einschränken, dass es am Ende unpraktischer als ein herkömmliches Fahrrad ist.

Pünktchenrad

So viel Liebe zum Detail sieht man selten. Alle Rahmenteile sind von Hand mit Pünktchen bemalt. Die gruppierten Punkte sollen Blumen bzw. Blüten darstellen. Ich sehe Rot, Lila bzw. Blau, Flieder und Rosa. Die Schutzbleche sind einfarbig lackiert. Ein sehr schönes, individuelles Fahrrad.

Ganz nach meinem Geschmack

Ein ehrliches Fahrrad. In Würde gereift. Mit deutlicher Patina.

Und einigen Selbstmach-Lösungen:

  • Das selbst ummantelte Schloß
  • Der selbst gebaute Taschenlampenhalter
  • Der mit einer Schelle befestigte Gepäckträger
  • Die Plastikschutzbleche
  • Die mehrfarbige Lackierung

Dazu das sinnvoll gewählte Zubehör:

  • Der langarmige Rückspiegel
  • Der lederne Brüninghaussattel
  • Die graue Satteltasche

gefällt mir.

„Fahrräder parkt man nicht, Fahrräder werden abgestellt“

„Fahrräder parkt man nicht, Fahrräder werden abgestellt“.

Das hat die Polizistin in arroganter Art dem jungen Bereitschaftspolizisten gesagt. Der absolvierte gerade auf der Innenstadtdienststelle ein Praktikum.

Ich war dafür verantwortlich, ich hatte es ihm als Zeuge diktiert: „ich hatte mein Fahrrad neben dem Fußweg am Geländer geparkt …“

Ich habe gegoogelt: Fahrradparken ist ein sehr geläufiger Begriff.

Google-Suche für Fahrrad parken: 2.190.000 Treffer
Google-Suche für Fahrrad abstellen: 363.000 Treffer

Bikepolo in Augsburg

Augsburg hat ein Bikepolo-Team. Etwa 10 Spieler treffen sich regelmäßig zum Training. Und sind offen für neue Mitspieler. Schläger sind vorhanden, spielen kann jeder mit seinem eigenen Rad. Es sollte nicht zu teuer sein, da ab und zu etwas kaputt gehen kann. Eigene Schläger bauen, Polofahrräder aus Schrotträdern zusammenbauen und Reparaturen sind in der befreundeten Bikekitchen möglich.

Viele Bilder von Team und Training: http://bikepoloaugsburg.wordpress.com/
Bikekitchen Augsburg (Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt): http://bikekitchenaugsburg.wordpress.com/

Münchner Fahrradgruppe

Zufällig bin ich in München dieser Gruppe begegnet: Fixies, Singlespeeder und Rennräder beherrschen das Bild. Mitfahrende Mountainbikes wurden für das Foto entfernt. Viele Fahrradfahrer trugen geklebte oder gestrickte Bärte (die Damen auch).