Einrad

Ich hatte die 12jährige Nachbarin beim Einradfahren-Üben getroffen. Ich durfte es selbst probieren. Es ging natürlich schief. Aber mein Interesse war geweckt. ICH WOLLTE DAS AUCH KÖNNEN.

Ich kaufe mir ein Erwachsenen-Einrad, kuckte viele Videos, las Tipps und legte los:

  • mit dem Rücken an der Hauswand aufsteigen und losfahren, für die ersten Kurbelumdrehungen.
  • an der Einkaufswagenstange sonntags auf dem Supermarktparkplatz trainieren (hat nicht gut funktioniert).
  • in warmen Sommernächten auf dem beleuchteten Industriegelände an einem Geländer festhalten.
  • Bei Regen in einer leeren Parkhausebene fahren.

Tja, das Einradfahren lernt man nur mit üben, üben, üben. Bis die Bewegungsabläufe im Gehirn eingeschleift sind. Ich haben einen Sommer lang trainiert:

  • Ich schaffe es, zuverlässig 100 Meter geradeaus und ein paar Kurven zu fahren.
  • Ich kann nicht frei (ohne festhalten) aufsteigen. Ich kann nicht auf der Stelle „pendeln“.
  • Ich habe Schmerzen auf dem Sattel und keine Lust mehr, mit weicheren Sätteln und gepolsterten Radlerhosen zu experimentieren.

Inzwischen bin ich auf Slacklining umgestiegen. Wer denkt jetzt, Einradfahren sei nichts für Erwachsene? Auf der Radlnacht war ein Einradfahrer mit schnellen 36-Zoll-Einrad einer der Stars.

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