Ich bin ein Bike Punk

Ja, ich bin ein Bike Punk! Ich hab die Checkliste „how to be a bike punk“ gecheckt:

  • Ich habe ein eigenes Fahrrad. Nicht geklaut, sondern gekauft. Aus zwei kaputten Fahrrädern zusammengeschraubt. Ich habe es mit Zubehör zu MEINEM Fahrrad gemacht. Es soll nur ein Fahrrad geben, das so aussieht.
  • Ich bin überzeugt. Ich habe mein Auto verschrottet. Bike Punks benutzen Verbrennungsmotoren nur mit Schuldgefühlen und Skepsis.
  • Ich denke an meine Sicherheit und achte auf schlechte oder aggressive Autofahrer. Weil ich mir die Straße mit ihnen teilen muss. Ich mache mich sichtbar und verwende eine Beleuchtung!
  • Mein Fahrrad ist mein Hauptverkehrsmittel. Auch für zehn Kilometer und weiter entfernte Ziele. Die größten Hardcore-Bikepunks sind sogar durchs ganze Land geradelt.
  • Ich fahre auch bei Regen, Matsch und Schnee. Ich stelle mich auf das Wetter ein und nehme mehrere Schichten an Kleidung mit. Das Zwiebelprinzip macht flexibel.
  • Ich mache Ausflüge zu Stellen, an denen ich noch nie war, weil sie mit dem Auto schlecht zu erreichen waren.
  • Ich fahre die „Critical Mass“. Einmal im Monat. Auch an jedem einzelnen normalen Tag mache ich mich im Straßenverkehr bemerkbar.
  • Ich bin Mitglied in einem uabhängigen, lokalen Fahrradclub. Ich habe viele Fahrrad-Freunde. Ich kann mich selbst um mein Rad kümmern. Ich benutze die lokale Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt.
  • Ich habe ein ein zweites Fahrrad als Reserve. Ich besitze zusätzliche Fahrräder für spezielle Zwecke.
  • Ich verwende als „Fahrradkorb“ einen Anhänger. Ein Fahrradkorb geht auch. Sei kreativ: wenn Du keine Packmöglichkeit hast, bau Dir selbst einen Korb, z.B. aus einer alten Holzkiste.
  • Ich benutze mein Fahrrad für Aktivismus. Ich klebe Aufkleber drauf und hänge kleine Plakate ans Rad, um meine Überzeugungen auszudrücken.
  • Ich zieh mich manchmal auffallend an. Komische Hüte, bunte Klamotten, alles Ungewöhnliche ist gut. Ich bin kein Elastan-Idiot und verzichte auf Radlerhosen, Neonjacken und Radlertrikots.
  • Ich gebe nicht zu viel Geld für das alles aus. Als echter Fahrradpunk mag ich keinen Kapitalismus und damit verbundene Unternehmen.
  • Als Bike Punk liebe ich Abenteuer. Ich bin fit genug, um regelmäßig und ausdauernd Fahrradfahren zu können und unternehme gerne gefährliche Dinge. Als Bike Punk scheiß ich auf Listen und Definitionen und mache nur was mir gefällt.
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