Road Rage: wenn es handgreiflich wird

„Road Rage“ ist der englischsprachige Begriff für gewaltsame Streitigkeiten im Verkehr. Nicht nur der Stinkefinger hinter der Autoscheibe oder das zugerufene „Arschloch“. Sondern mit Körperkontakt.

Dazu gehört schon was, die Grenze zu überschreiten, von der kontaktlosen Auseinandersetzung mit Worten oder Gesten hin zu unsanften Berührungen. Weil die Konsequenzen ungleich schwerwiegender sind. Selbst wenn dabei keine Schmerzen oder Verletzungen entstehen. Die Psyche ist so etwas nicht gewohnt und muss damit zurechtkommen.

Ich war selbst einmal in ein Handgemenge verwickelt. Und es passiert schneller als gedacht. Die Angst vor strafrechtlichen Konsequenzen und die menschliche Hemmschwelle haben damals bei beiden Seiten zum Glück für ein Einhalten gesorgt.

Ich finde, der Körperkontakt sollte unbedingt vermieden werden. Als höchstes Ziel in einem Streit. Weil die körperliche Unversehrtheit sehr schützenswert ist. Und als wichtige Eskalationsgrenze dient. Ich werde dies immer zu verhindern versuchen. In eigenen Konflikten oder als Zeuge anderer Hitzköpfe.