Die Geschichte vom 100-Euro-Rad

Eine Frau hat ein Fahrrad (das auf dem Bild). Sie möchte eine gemütliche Wochenend-Fahrradtour machen. Das Rad ist in schlechtem Zustand. Sie geht zum kleinen Fahrradhändler im Viertel. Ob es er fit machen können für die Tour. Der reagiert unwirsch: „mit DEM Fahrrad wollen Sie um den großen See fahren?“. Er bleibt mürrisch: „das kostet 100 Euro, wenn ich es fitmachen soll“.

Das Rad ist keine 100-Euro-Reparatur wert. Der Händler bekommt diesen Auftrag nicht. Wahrscheinlich will er ihn auch gar nicht haben. Ende der Geschichte.

Stop: natürlich ist das nicht das Ende. Man kennt doch immer jemanden, der ein paar Kleinigkeiten reparieren kann. Den Rentner von nebenan, den Schulfreund, den Kollegen … Am Ende war das Rad urlaubsfit. Gekauft wurden nur neue Pedale und Bremsbeläge im Baumarkt. Der Ersatz-Scheinwerfer lag gebraucht im Keller. Der Rest waren Servicearbeiten:  Schrauben festziehen, Kette reinigen und ölen, Reifen aufpumpen usw.

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