Archiv für den Monat Mai 2011

Bikekitchen Double Feature

Die Bikekitchen öffnet am Donnerstag – trotz oder gerade wegen des Feiertags – von 18-20 Uhr (ohne Küche). Und am Freitag von 15-20 Uhr (mit Essen). Genug Zeit auch für größere Arbeiten.

Ich empfehle den Blogbesuch: http://bikekitchenaugsburg.wordpress.com. Mit Eigenbau-Chopper und Videos zur Fahrradkultur.

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Das Star Wars Bike

Jugendliche Kreativität und ihre Folgen: ein Star Wars-Fan hat sich sein Kampffahrrad selbst gebaut. Mit selbstklebender Silberfolie oder normaler Alufolie – so genau konnte ich das nicht identifizieren. Star Wars-Sammelkarten sind derzeit der Hit. Das hat wohl zu dieser auffälligen Idee geführt. Gut gemacht!

Alt trifft neu – 1950er Rad mit modernen Teilen

Dieses Damenrad ist Baujahr 1950. Der Nabendynamo stammt dagegen aus diesem Jahrtausend. Der digitale Tacho ebenfalls.

Die ältere Dame, die dieses Schmuckstück fährt, schätzt den Gebrauchswert ihres Rades. Sie hat es als lohnenswert erachtet, den zuverlässigen Nabendynamo nachzurüsten und einen modernen Fahrradcomputer anzubringen. Gut so. Das Fahrrad wird ihr, wenn sie rüstig bleibt, noch viel Freude bereiten. Sie hat laut Tacho schon 3.152 Kilometer seit dessen Montage zurückgelegt. Mit einem heute 61 Jahre alten Fahrrad ohne Gangschaltung. Nicht schlecht …

P.S. die Altersbestimmung eines Fahrrades erfolgt in vielen Fällen – wie auch hier – mittels der Prägung in der Nabe. Mehr Infos dazu unter http://wasi.org/waffenrad/ und http://www.rijwiel.net/artdated.htm

Zweifarbig ist der neue Trend

Im Internet finden sich ganz viele Beiträge in Foren und Frage/Antwort-Seiten zum Thema „Fahrrad selbst lackieren“. Typische Einträge: Wie geht das? Was brauche ich dafür?

Mir gefallen am besten alte Räder, die nach der „tu es einfach“-Methode lackiert sind: ein oder zwei Dosen Buntlack, ein Pinsel und los geht’s. Nicht nachdenken, sondern anstreichen.

Ein bisschen Sorgfalt hier und da kann dabei nicht schaden. Ein Gesellenstück muss es aber nicht unbedingt werden.

Hey, selbst bei den Materialien besteht Spielraum. Künstler-Acrylfarbe habe ich zum Beispiel auch schon als Lack verwendet. Das Ergebnis sieht zwar matt aus, hält aber einigermaßen ausreichend. Die eigenen Ansprüche sollen der Maßstab sein. Und die Freude am Gestalten.

Zwei Bäckerräder: hier Bäcker, dort Butcher

Was bei uns „Bäckerrad“ heißt, nennen die Amerikaner „Butcher Bike“ bzw. „Butcher’s bike“. Also ein Fahrrad für Schlachter, Fleischer und Metzger.

Ich kann mir gut vorstellen, dass früher Brötchen und Brote und das obligatorische Baguette mit diesen Rädern ausgeliefert wurden. Aber Fleischlappen, die über der Ladefläche hängen? Die Fahrtwindkühlung wird auch nicht so effektiv gewesen sein …