Fahrrad weg – und jetzt?

Eines ist klar: es ist nicht nur einfach das Fahrrad weg. Selbst wenn das Bike nicht viel wert war, in Euro gerechnet – es tut weh. Ärger, Frust, Hass und Enttäuschung. Das lieb gewonnene Zubehör, der selbst geflickte Reifen, das funktionierende Alltagsrad: alles weg.

Die Neuanschaffung kostet Geld, und bis einem das Fahrrad wieder vertraut wird, kostet es Zeit. Vielleicht hilft ein Gedanke, den Verlust besser zu überstehen: das neue Fahrrad soll NOCH besser werden als das gestohlene Rad. Jetzt ist die Chance da, für den ersehnten Nabendynamo. Und für die Wunschfarbe des Rahmens. Plus perfekt geformten Lenker und bequemen Sattel.

Also nicht unterkriegen lassen. Und ein hochwertiges Schloss kaufen. „Lebbe geht weider“.

Anti-Diebstahl-Ideen:

  • Schließ dein Fahrrad immer ab, auch wenn Du nur kurz in die Post gehst.
  • Nimm ein gutes Schloss. Es gibt dafür nur wenige zur Auswahl, lies dazu Stiftung Warentest.
  • Befestige den Rad immer an einem Pfosten, auch wenn Du erst eine geeignete Stelle suchen musst.
  • Vermeide es, das Rad nachts irgendwo stehen zu lassen. Auch wenn du extra nochmal losmusst, um es zu holen.
  • Stelle es nicht längere Zeit unbewegt in der Stadt ab.

Eigentlich ist das banal. Aber das Abschließen nach diesen Anhaltspunkten ist anstrengend und muss konsequent betrieben werden. Und das Fahrrad kann trotzdem weg sein. Leider. Aber die Chance, dass sich ein Dieb ein anderes Rad aussucht, steigen.

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