Mein Fahrradwerkzeug # 1 – der Knochen

Inbus, Inbus, Inbus – das ist das Mantra der neuen Fahrradgeneration. Beim Fahrradhändler gibt es keine der „Knochen“ genannten Zehnlochschlüssel mehr zu kaufen.

„Er müsse mindestens 10 Stück bestellen. Und außer mir würde keiner einen Werkzeugknochen kaufen“.

Die einzige Chance: im Baumarkt und großen Supermärkten am Prophete-Regal. Für 3 Euro gibt es dort einen gegossenen Schlüssel in mittlerer Qualität. Die alten Dinger aus dem Schuppen sind dreimal stabiler.

Wozu nützt der Knochen? Er bietet Schlüssel in 10 Größen: von 6 bis 15 mm Schlüsselweite. Und das Ganze kompakt in der Länge und Dicke einer Zigarettenschachtel. Dort würden drei davon hineinpassen. Für alte Fahrräder das perfekte Unterwegs-Werkzeug. Früher war er auch Standard in den kleinen schwarzen Werkzeugtaschen aus Plastik, die unter dem Sattel hingen. Neben dem umsteckbaren Schraubendreher.

Advertisements