Archiv für den Monat April 2011

Das „frisierte“ Fahrrad und der Fluchtversuch

Ich habe in meiner Heimatzeitung einen Artikel entdeckt über ein „frisiertes“ Fahrrad und den abenteuerlichen Fluchtversuch des Fahrers vor der Polizei: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/34-Jaehriger-fluechtet-auf-frisiertem-Rad-vor-der-Polizei-id14338271.html

Schade, dass da kein Foto vom Fahrrad dabei ist, das wäre interessant. Den Begriff „frisiert“ habe ich vorher im Zusammenhang mit Fahrrädern auch noch nicht gehört. Das wird wohl erst mit der E-Bike-/Pedelec-Welle kommen.

Für den Fall, dass der Artikel online bald verschwindet, hier die wichtigsten Auszüge:

34-Jähriger flüchtet auf frisiertem Rad vor der Polizei

… der mit seinem Mountainbike zwischen 40 und 50 Stundenkilometer schnell unterwegs war, ohne in die Pedale treten zu müssen. Als er auch noch über rot fuhr, wollten die Polizisten ihn anhalten.

… setzte dieser seine Flucht unvermindert fort und fuhr schließlich in ein Parkhaus eines Einkaufszentrums.

… fuhr dort auf eine Rolltreppe, als ihm einer der beiden Beamten zu Fuß den Weg versperrte … Dieser erlitt dadurch Schürfwunden und Prellungen.

… dass beide Reifen des Rades mit Stahlspikes ausgerüstet waren. Darüber hinaus war es mit einem Elektroantrieb nachgerüstet worden, der mit einem Hochleistungsakku betrieben wird.

Die nur wenig ausführlichere Pressemitteilung der Polizei dazu: http://www.polizei.bayern.de/schwaben/news/presse/aktuell/index.html/133675

Auch kleine Fahrräder können große Werbung machen

Es muss nicht immer King-Size sein. Auch kleine Formate wecken Aufmerksamkeit. Es hat funktioniert, sonst hätte mein Kumpel diese Fotos in Jena nicht machen können.

Das blaue Kinderfahrrad mit dem reichhaltigen Zubehör stand in Jena neben der bekannten Frittenbude „Fritz-Mitte“.

Das ungewohnt konstruierte rote Mini-Klapprad stand in Jena vor ’nem Optiker. Mit Gates-Carbondrive. Wie heißt dieses Mini-Ding? Es ist ein „Strida“. Das Original wurde 1988 entwickelt. Es wird noch heute angeboten.

Weltweit alle AKWs stilllegen

Ein frohe Botschaft zu Ostern – transportiert auf einem Fahrrad.

ADFC-Mitgliedschaft: ist doch spießig

Ist der ADFC spießig? Ja und nein. Ich bin Mitglied beim ADFC geworden. Auf Empfehlung. Und habe jetzt automatisch eine Rechtsschutzversicherung für Fahrradfahrten. Das gefällt mir. Die Fahrradcodierung als Diebstahlschutz (sonst 10 Euro) kostet mich nix mehr. Hätte ich sonst nicht gemacht, diese Codierung, jetzt aber schon.

Monatlich kommt ein Magazin per Post. Die Radwelt. Das ist kein „Vice magazine“ oder „Cycle Chic“. Auch kein Schrauberheft mit Tallbike-Tipps. Muss eben allen gefallen, von jung bis 50plus. Als Klolektüre taugt es allemal.

In der ADFC-Geschäftsstelle freut man sich über neue, junge Leute. Ich vermutete ursprünglich, da wollen ein paar alte Säcke unter sich bleiben. Die sind aber offener, als ich dachte. Gut so.

Mein Fazit: die 40+irgendwas Euro Jahresbeitrag passen schon. Vielleicht bringt es mir noch mehr, als ich jetzt schon entdeckt habe…

Die Bahn fährt Rad

Die beiden alten hellblauen Bahnwagen sind schön. Das alte Fahrradsymbol gefällt mir besser als das schnörkellose Exemplar.

Wie war das denn früher mit der Fahrradmitnahme in der Bahn? Ich weiß es nicht, fahre erst seit 3 Jahren Bahn. Seit etwa 2 Jahren muss man in Bayern außerdem ein Fahrradticket kaufen. Die Mitnahme hat seitdem abgenommen. Ist eh wenig Platz in den modernen Wagen. Bis 20 Zoll sind Räder aber frei. Das kann man ausnutzen. Es gibt große Räder mit kleinen Reifen. z.B. das selbst gebaute „Hybridrad in blau“.

Die fünf großen Fragen des Fahrradfahrens

Die fünf großen Fragen des Fahrradfahrens:

  1. Stil oder Geschwindigkeit?
  2. Alltagskleidung oder Funktionswäsche?
  3. Helm oder nicht?
  4. Radweg oder Straße?
  5. Schaltung oder fixed gear?

Für mich sind das keine „ODER-„Alternativen. Ich sehe das als „UND-„Optionen.

Dieser Effekt tritt ein, sobald das Fahrrad alltägliches und fast einziges Verkehrsmittel wird. Kurzstrecke, lange Fahrten, unterschiedliche Jahres-und Tageszeiten, Gepäckanforderungen, Fahren in Gesellschaft. Dazu braucht es eine individuelle, situationsabhängige Gestaltung der Fahrradmobilität. Das ist es, was das alltägliche Fahrradfahren so angenehm macht. Damit die Freude am „draußen sein“ nie aufhört.

5-Speichen-Aluminium-Laufrad in blau

„Ben Tucker“ ist eine Fahrradmarke, die z.B. bei Kaufland verkauft wird. Dieses Exemplar ist mit 5-Speichen-Laufrädern in 26 Zoll ausgestattet. Die blauen Aluminium-Felgen und -Speichen sorgen für ein auffälliges Erscheinungsbild. Vorbaustellung, Lenker und Sattelhöhe lassen auf einen großen Fahrer schließen. Oder gar eine Zwei-Meter-Frau?

Die Gulaschsuppe mit Brot kostet 3 Euro, der Wurstsalat mit Brot nur 3,80 Euro. Der Bahnhofskiosk bietet sogar Außenbewirtung. Die Lärmschutzwand hält den kalten Wind ab. Schönes Leben hier.