Archiv für den Monat Januar 2011

Seit drei Jahren ohne Auto – 10 Statements

Im Dezember 2007 habe ich mein Auto aufgegeben. Seitdem fahre ich Fahrrad:

  • es regnet viel seltener, als man denkt
  • alle Transportaufgaben sind lösbar
  • ich bin fit geworden
  • ein Fahrrad hat Defekte wie ein Auto – die Reparatur kostet aber nur ein Zehntel
  • ich liebe frische Luft
  • nicht dogmatisch sein: Autofahren macht auch Spaß
  • ich bin aufmerksamer geworden: Wetter, Natur, Umwelt, Menschen
  • fast alle Gesprächspartner rechtfertigen automatisch, ungefragt ihr Auto
  • jetzt mehr als 1.000 Fahrradtage unfallfrei
  • jeden Tag mit mehr Freude: entdecken, verbessern, gemeinsam fahren
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Augsburg zu Fuß erleben

Augsburg rockt. Augsburg ist bunt. Das Flugzeug und die Delphine sind nicht von hier. Aber der Rest. Zwei Objekte existieren nicht mehr. Andere sind nur temporär. Macht nichts. Es gibt jeden Tag etwas zu entdecken. Zu Fuß noch mehr als mit dem Fahrrad. Die Hände sind frei für den Fotoapparat, der Kopf ist frei für die Motivsuche.

Das Leopardenbike – flauschiges Fahrraddesign

Die Suchbegriffe in den Statistiken für diesen Blog verraten es: selbstgemachtes Fahrraddesign ist beliebt. Hauptsächlich mit Farbe, gesprüht, gemalt oder geklebt. Ein Freund hat mir nun diese Bilder gemailt, von einem Fahrrad, das ihm schon mehrfach aufgefallen ist:

Hier ging der Radler oder die Radlerin einen deutlichen Schritt weiter. Die meisten Teile des auffallenden Rades sind mit Stoff überzogen, im Raubtierdesign. Eine ziemliche Arbeit, sauber ausgeführt.

Die Entstehung liegt schon eine Weile zurück – dem Gesamtzustand des Fahrrades nach zu urteilen. Der Rost an Felgen und Gepäckträger zeigt die Spuren des Fahrradalltags. Doch sorgfältige Arbeit lohnt sich langfristig: das Design hält wie „Drei Wetter Taft“: Regen, Wind und Sonne haben keine Chance.

Dachbodenfund: Miele-Fahrrad

Ein guter Freund hat es auf dem Dachboden stehen: das Miele-Herrenrad aus der Mitte des letzten Jahrhunderts. Es wird sein Bike-Projekt in 2011. Noch ist nicht klar, wie die Instandsetzung enden soll: original oder umgebaut. Die Bestandsaufnahme ergab geringe Mängel: die Nabenschaltung ist defekt. Der Kettenschutz fehlt.

Mir gefällt die Art des folgenden Umbaus sehr gut, ausgehend von einem Hollandrad: http://www.fahrradsucht.de/gravelrunner/gravelrunner.php. Der Erbauer nennt es den „klassischen Stil“.

Schaumstoff am Oberrohr

Zwei Gründe könnte es für diesen „Bike Hack“ geben:

  • der oder die Fahrerin möchte den Unterleib schützen.
  • es gibt einen regelmäßigen Mitfahrer, der bequemer sitzen soll.

Den passenden Schaumstoff gibt es im Baumarkt. Schon fertig als geschlitztes Rohr. Dort wird er zur Isolierung von Rohren verkauft, in verschiedenen Durchmessern. Mit Kabelbindern befestigt: voilà.

Rosa Fahrradreifen

Das sieht man nicht oft: Fahrradreifen in Rosa. Passend zum weißen Damen-MTB der Marke Giant.

Beim Fahrradhändler im Viertel habe ich im Schaufenster noch etwas anders gesehen: einen Mantel in Camouflage-Optik, also in Tarnfarben. Der Hersteller heißt SweetskinZ. Der bietet auch Flammendesign, Schlangenhautoptik und andere farbige Designs an.

Dogwalker

Dieser Abstandshalter für Hunde heißt Dogwalker oder Dogrunner (je nach Hundgeschwindigkeit). Damit der Dackel an der kurzen Leine bleibt und während der Fahrt nicht ausreißt. Es ist gefährlich, den Hund an einer 5-Meter-Leine neben sich her traben zu lassen. Der Vierbeiner macht doch, was er will.