Dazugelernt: Spikes am Fahrradreifen

Sie sind nicht verboten, die Spikes an Fahrradreifen (im Gegensatz zu Spikes an Autoreifen). Es sind Stahlstifte, im Mantel des Fahrradreifens eingearbeitet, für guten Grip auf Schnee und Eis. Nur liegt bei uns nicht immer Schnee, durchgehend von Oktober bis März. Die Hartmetallstifte klackern dann auf dem Asphalt, haben schlechte Haftung und nutzen sich schnell ab – dachte ich.

Fahrradfan Markus hat mich aufgeklärt: die Stahlköpfe befinden sich an den Rändern der Lauffläche. Ihr Einsatz wird über den Luftdruck geregelt. Hoher Druck: der Reifen läuft auf der Mitte nur auf Gummi. Sobald er einsinkt, greifen die Spikes. Niedriger Druck: jetzt sind die „Nägel“ immer im Einsatz.

Sein Fazit:

„Ist die Straße trocken fährt man mit 3,5 Bar in der Mitte, und wenn es glatt ist lässt man ein bisschen Luft ab so auf 2,5 Bar und fährt auf den Spikes. Und man kann wieder bremsen selbst auf Glatteis. Habe es heute ausgiebig getestet und es lässt sich viel besser fahren als ohne. Nur bei tiefen Spurrillen helfen sie auch nicht so gut.“

Und Fotos von den Spikes an seinem Fahrrad hat er auch geschickt, siehe oben.

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