Schutzblechverlängerung: das Fahrrad wetterfest machen

Mountainbiker haben es bei nasser Straße gerne auf dem Rücken: feuchte, schmutzige Streifen. Die grobstolligen Reifen nehmen das Regenwasser mit nach oben und schleudern es dem schutzblechlosen Fahrer auf den Buckel.

Ein Touren-Fahrrad tut das nicht, denn es ist mit Schutzblechen ausgestattet. Aber auch die kommen an ihre Grenzen:

  • beim Anhängerbetrieb versaut der tief fliegende Straßendreck ordentlich die Ladung . Diese kann aus den Einkäufen fürs Wochenende bestehen oder aus mitreisenden Kinder (oder beidem). Deshalb ist Abhilfe dringend nötig.
  • Auch das Vorderrad kann gemein sein und die Füße triefen lassen. Vor allem in Kurven, in denen der Rahmen keinen Schutz mehr bietet und das Wasser schräg daherkommt.

Für beides habe ich Spritzschutz-Lösungen entdeckt. Im ersten Fall hat der findige Radler das Schutzblech nach unten verlängert. Mit einem Schutzblechteil vom Schrott, zwei Schrauben sowie einer zusätzlichen Strebe. Zum Bohren und zur Montage muss allerdings das Hinterrad ausgebaut werden.

Der folgende Link führt ebenfalls zu einer kostengünstigen Lösung (mit Bauanleitung). Hier ist eine Plastikflasche das Ausgangsmaterial für einen einfachen und gut funktionierenden Spritzlappen: http://arnowelzel.de/wiki/de/fahrrad/spritzlappen.

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Ein Kommentar

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