impuls arena: kein Fest fürs Volk

Die Eröffnung der impuls arena am 26. Juli wird vom Verein als Volksfest bezeichnet, mit folgendem Programm:

"Neben einer Stadionsegnung, Eröffnungsreden, Filmvorführungen, einem gemeinsamen Chor aller Zuschauer wird es unter anderem eine offizielle Rasenverpflanzung geben. Spielmannskapellen, ein Kran im Stadionumlauf, von dem man sich das Stadiongelände aus der Vogelperspektive anschauen kann, sowie ein großes Feuerwerk werden das Rahmenprogramm stimmungsvoll abrunden.

Im Mittelpunkt steht ab 19.30 Uhr das erste Spiel der FCA-Profis in der impuls arena gegen eine regionale Schwabenauswahl, die sich einerseits aus Spielern der elf höchstklassigsten Vereine Schwabens sowie andererseits aus einem öffentlichen, regionalen Voting zusammensetzt, das wir in Kürze noch genauer vorstellen werden."

Das Programm ist durchschnittlich, ein bißchen Reden und gemeinsames Singen, eine nettes Spielchen. Die Preise dafür sind bereits erstklassig:

Sitzplatz 16,- € (bis 14 Jahre 10,- €)

Stehplatz 8,- € (bis 14 Jahre 5,- €)

Ist es denn üblich, für solch eine Veranstaltung bereits so viel Geld zu verlagen? Es geht hier sicher nicht darum, über hohe Preise das Zuschauerinteresse zu steuern und eine große Nachfrage auszunutzen. Selbst wenn man einfach alle Tore öffnen würde: die Arena würde nicht voll werden. Das Interesse, die Arena sich einmal aus der Nähe anzusehen, ist doch da. Aber das Programm ist nicht so einzigartig, dass sich diese Ausgabe lohnt. Hier wieder die Rechnung für den Familienblock, Vater mit zwei Kindern: 36 Euro! Da sind noch keine Bratwurst und kein Saft dabei …

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