Augsburger Flutlicht-Atmosphäre

Die Flutlichtanlage im Rosenaustadion ist eine der ältesten in Deutschland – und eine der lichtstärksten. Die vier senkrecht stehenden Masten wurden 1955 gebaut. Jeder Mast trägt 41 Lampen mit je 3.500 Watt. Die Lichtstärke beträgt 1.400 Lux.

Bilder vom Spiel des FC Augsburg gegen den 1. FC Nürnberg am 30.01.2009 (0:0).

Der Verbrauch beträgt rechnerisch 574 kW (Kilowatt). Wenn man einen Endkunden-Tarif der Stadtwerke Augsburg (Primo) mit 20,12 Cent/kWh zugrunde legt, kostet eine Stunde Flutlicht im Rosenaustadion 115,49 Euro.

Ein Vergleich mit der modernen Allianz Arena: sie hat 232 Scheinwerfer mit einer Gesamtleistung von 464 KW und einer Leuchtstärke zw. 1.000 und 1.500 Lux.

Zu den ältesten Flutlichtanlagen zählen außerdem die Masten im „Stadion am Bieberer Berg“ in Offenbach am Main (4 Masten, Einweihung 1956) und im Georg-Melches-Stadion von Rot-Weiss Essen (ebenfalls 1956 eingeweiht).  Ein zeitgenössisches Zeitungszitat lautete: „Ein Schauspiel von faszinierender Wirkung. Dem Flutlichtfußball gehört die Zukunft“.

Bereits 1930 gab es eine erste Spielfeldbeleuchtung im Hannoverschen Eilenriedestadion (früher „Stadion der Stadt Hannover“ bzw. „Hindenburg-Kampfbahn“ genannt). Das moderne Tribünengebäude mit den Spielerräumen war selbstverständlich an das Stromnetz angeschlossen. So beschloss man, zusätzlich einige Scheinwerfer an der Tribüne anzubringen und auf das Spielfeld zu richten.

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Ein Gedanke zu „Augsburger Flutlicht-Atmosphäre

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