Archiv für den Monat September 2008

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen in Augsburg 2001

Die Nationalmannschaft der Frauen in Augsburg gab es schon einmal:

Am 06. März 2001 spielte die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegen China im Rosenaustadion und gewann mit 1:0 (0:0). Das Testspiel diente zur Vorbereitung auf die EM vom 23. Juni bis 7. Juli 2001 in Deutschland. Das Tor erzielte Claudia Müller aus Wolfsburg mit einem kräftigen Schuss aus 20 Metern in der 52. Minute. Damalige Trainerin des DFB-Teams war Tina Theune-Meyer.

Werbeanzeigen

Pyro-Show im Rosenaustadion

wir erinnern uns: am 9.1.2008 beim Freundschaftsspiel des FCA gegen den FCB haben die selbst ernannten Augsburger Ultras eine kleine Pyro-Show hingelegt.  -> video 1

Nun, in 2009 steht das letzte Heimspiel in der Rosenau an. Werden die Augsburger Fans das Stadion lichtgewaltig verabschieden? Die Ultras von Dynamo Dresden haben zum letzten Flutlichtspiel im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion eine gigantische Pyro-Show gezeigt. -> video 2


auswärtsfahrt: SG Reppichau – die Macht vom Waldstadion

auch in Sachsen-Anhalt gibt es schöne Fussballplätze. Das Waldstadion Reppichau glänzt in beeindruckendem Zustand, dank eines großzügigen Sponsors und des tatkräftigen Zupackens der Reppichauer Bevölkerung.

www.sg-reppichau.de

Die 1. Mannschaft der Männer der SG Reppichau steht aktuell auf dem 3. Platz der Kreisoberliga und lehrt ihre Gegner bei Heimspielen das Fürchten.

Hier im Bild aber die zweite Manschaft aus „Reppge“ bei ihrem 1:0 Sieg am 14.09. im Derby gegen die 2. Mannschaft des FC Hertha Osternienburg.

Reppichau erhält auch durch einen anderen Umstand Bedeutung: hier wurde eines der ersten Gesetzbücher verfasst, der Sachsenspiegel. Auf www.reppichau.de ist zu lesen:

„Erst im frühen 13. Jahrhundert setzte eine Welle der Verschriftlichung des Gewohnheitsrechts ein. Eines der bedeutendsten und am weitesten verbreiteten niedergeschriebenen Gesetzbücher, war der „Sachsenspiegel“. Dessen Verfasser war Eike von Repgow. Es wird angenommen, das er den „Sachsenspiegel“ zwischen 1220 und 1235 niedergeschrieben hat.

2,7 Millionen Euro Unterschied

Zum Beitrag der Augsburger Allgemeinen Zeitung (AZ) vom 9.9.08: „Die Frauenfußball-Weltmeisterschaft könnte für Augsburg ein teurer Spaß werden: Rund sechs Millionen Euro würde das Spektakel nach Informationen unserer Zeitung die Stadt kosten.“

29.05.2007
Interview der AZ mit dem Projektleiter der impuls arena, Rudolf Reisch:
Wie groß wird das Stadion?
In der ersten Ausbaustufe werden im normalen Ligabetrieb rund 30 000 Zuschauer Platz finden. So groß ist in etwa die Arena in Wolfsburg. Bei internationalen Spielen dürfen nur Sitzplätze verkauft werden. Dann sind rund 25 000 Zuschauer vorgesehen. Alle Plätze sind mit Klapp-Sitzen ausgerüstet…

09.09.2008

aus dem Beitrag der AZ-Redaktion:

So kalkuliert der FC Augsburg als Bauherr des neuen Stadions offensichtlich mit zusätzlichen Kosten von 2,7 Millionen Euro, die die Stadt übernehmen müsste. Mehrere tausend Stehplätze müssten für die WM in Sitzplätze umgewandelt und zusätzliche Räume für die Medienvertreter geschaffen werden.“

Irgendwann zwischen diesen Aussagen hat sich der FCA also still und leise entschlossen, auf die Ausrüstung der neuen Arena mit Klappsitzen zu verzichten. Diese werden erst bei internationalen Wettbewerben vom Verein selbst benötigt, und bis in das internationale Geschäft wird auch der FCA noch eine Weile brauchen. Das Glück des Vereins ist nun, dass die Stadt diese Investition schon einmal vorwegnehmen muss, um die WM-Tauglichkeit der Arena sicherzustellen. Dabei war diese WM-Tauglichkeit immer ein Argument der Stadionbefürworter, wenn es um die hohen Kosten des Neubaus ging…

Drama, Baby!

es will einfach nicht glatt laufen für die neue Stadtregierung in Sachen impuls arena.

Zuerst die Gutgläubigkeit beim Fassadenthema. Hintergrund: Der FC Augsburg stellt eine beleuchtete Profilglasfassade vor und ändert später die Pläne hin zu einer billigeren, unattraktiveren Stahlseilfassade.

FCA-Präsident Walther Seinsch erklärte dazu in seinem Blog:

Aus dem Erbpachtvertrag für das Stadionareal geht hervor,

„dass die Erbauberechtigte verpflichtet ist, das Stadion auch in der ersten Ausbaustufe nach den vorgestellten Fassadenplänen oder gleichwertig (!) zu erstellen. Diese Passage wurde in Abstimmung mit dem damaligen Baureferenten explizit deshalb aufgenommen, da Material, Farbe und Gestaltung noch nicht abschließend festgelegt waren.“ 

Sein Kommentar zur Baugenehmigung:

„Es sind daher baurechtlich keine Festlegungen zur Fassade getroffen worden.“

Die Baugenehmigung besagt Folgendes:

„Der Übergang des Dachrandes in die senkrechte Fassade, die Ausbildung des Technikgeschosses und die Materialwahl sind im Zuge der notwendigen Konkretisierung der Ausführungsplanung mit dem Stadtplanungsamt abzustimmen.“

„Mit der Ausführungsplanung sind dann konkretisiert und mit dem Stadtplanungsamt abgestimmte Fassadenpläne dem Bauordnungsamt für eine Begutachtung und Genehmigung vorzulegen.“

Und jetzt noch die Mehrkosten für die Aufrüstung der impuls arena zur WM-Tauglichkeit. Hier hat der FC Augsburg scheinbar nur ein „UEFA-Kategorie 1“-Stadion geplant und will sich nun von der Stadt Augsburg den Umbau zu einem variablen all-seater bezahlen lassen (Steh- oder Sitzplätze variabel je nach Spielkategorie). Die veranschlagten Zusatzkosten: 2,7 Millionen Euro.

Was ist ein all-seater? Stadion (Arena) nur mit Sitzplätzen -> http://en.wikipedia.org/wiki/All-seater_stadium (english)

 

Samstag, 15. Mai 1976: „Ali in Augsburg“

15.5.76: Heute ist es soweit: Muhammad Ali „The Greatest“ kommt nach Augsburg. 2.000 Fans warten mit Spannung auf den Auftritt des größten Boxers aller Zeiten in der Sporthalle Augsburg. Eingeladen hat der bekannte Augsburger Sportjournalist Horst Eckert. Ali nutzt den kurzen Aufenthalt in der Fuggerstadt als Vorbereitung zu seinem Weltmeisterschaftskampf in der Münchner Olympiahalle gegen Richard Dunn.

Sein erster Sparringspartner der zwei kurzen Schaukämpfe ist der Rechtsausleger Karl „Milde“ Mildenberger. Viele erinnern sich noch daran: „Milde“ hat 1966 gegen Ali im Frankfurter Waldstadion fast 12 Runden durchgehalten, obwohl im maximal drei Runden zugetraut wurden. Mit diesem größten Kampf seiner Karriere erwarb er sich den Titel „Karl der Große“.

Zweiter Sparringspartner ist der Amerikaner Jimmy Ellis, der seine Schwergewichtskarriere offiziell letztes Jahr beendet hat. Bereits 1971 kämpfte er gegen Ali im Astrodome in Houston und unterlag erst in der zwölften Runde durch technischen KO.